Siegfried Lumpp

Siegfried Lumpp
Ehrenmitglied seit 1999

Steckbrief:
Geboren am: 7. Mai 1938 in Mannheim
Größe: 1,78 m
Gewicht: 78 kg

Sportlicher Werdegang:
Jugendspieler und später in der II. Mannschaft der SV Wertheim aktiv bis 1961
Vier Jahre Stammspieler beim SSV Urphar/Lindelbach bis 1965
Ab der Saison 1965/66 beim FC Wertheim-Eichel: Seitdem 972 Spiele für den FCE
1982/83 Trainer beim TSV Sonderriet
 
Während seiner Dienstzeit im Postamt Wertheim hat Siegfried den Dienstsport für die Dienstanfänger geleitet
Erinnerungsgabe

1998 hat Siegfried Lumpp sein letztes Spiel in der zweiten Mannschaft bestritten. FC-Vorsitzender Roland Grottenthaler überreicht ihm aus diesem Anlass unter dem Beifalls von Siggis Teamkollegen eine Erinnerungsgabe.
 
Siegfried Lumpp von A bis Z:
A wie Anfang
Angefangen hat alles bei der SV Wertheim in der C-Jugend. Jugendtrainer war Robert „Robi“ Berg. Sein Wahlspruch vor dem Spiel: Sieg oder Blut am Pfosten.

B wie Bezirksliga
Die Bezirksliga war die höchste Spielklasse, in der ich gespielt habe. In meiner Laufbahn bin ich dreimal in die Bezirksliga aufgestiegen.

C wie C-Jugend
Zweimal je ein Spieljahr habe ich die C-Jugend des FC Eichel trainiert.

D wie Disziplin
Disziplin ist das A und O eines Mannschaftssports.

E wie Ersatzbank
Die Ersatzbank war ein Alptraum und ein Ansporn zugleich, mich beim Training ordentlich reinzuknien.

F wie FC Eichel
Viele Höhen und Tiefen, aber mehr Höhen.

G wie Gründlichkeit
Ich versuche, alles gründlich zu machen.

H wie Höhepunkte
Die Aufstiege in die Bezirksliga und die Aufstellungen in die Kreisauswahl der Bezirksliga sind einige Höhepunkte meiner sportlichen Laufbahn.

I wie Inge
Inge, meine Frau, ist zwar nicht sehr fußballbegeistert, lebt aber schon seit 37 Jahren mit einem Fußballverrückten zusammen.

J wie Jung
Jung ist ein Gefühl, dass man nicht aus der Geburtsurkunde ablesen kann.

K wie Kopfball
Kopfball ist meine Spezialität, die man nicht lernen kann. Ich habe viele und schöne Kopfballtore gemacht.

L wie Laufen
Laufen ist eine Übung, die man nicht gerne macht. Aber ohne Laufen keine Kondition.

M wie Meine Kinder
Auf Matthias, Andreas und Silvia bin ich sehr stolz. Alle drei haben sich sehr gut entwickelt.

N wie Nordamerika
Ja, das war mein Traum, den ich mir verwirklicht habe. Habe schon viele Reisen in die USA und nach Kanada unternommen.

O wie Optimismus
Mein Optimismus hat mir schon über viele Niederlagen hinweggeholfen.

P wie Post
Damit verbinde ich meinen Beruf und meinen Broterwerb. Habe dabei viele Menschen kennengelernt.

Q wie Qualität
Qualität ist, was ich immer abliefern möchte.

R wie Rote Karte
Eine rote Karte habe ich noch nie erhalten. Ich wurde aber mal gesperrt, weil ich nach dem Spiel dem Schiedsrichter ein paar „höfliche“ Worte gesagt habe.

S wie Siggi
Den Namen Siggi hat mir, glaube ich, der Jörg Steger verpasst in Verbindung mit meiner Vorliebe für Country-Musik.

T wie Trainer
Trainer war einer der vielen Posten, die ich beim FC Eichel hatte, mit mehr oder weniger Erfolg.

U wie Urphar
In Urphar habe ich vier Jahre gespielt. In dieser Zeit sind wir einmal aufgestiegen und einmal abgestiegen. Insgesamt war es eine schöne Zeit.

V wie Verletzungen
Verletzungen hatte ich so gut wie keine. Einmal hat das Schicksal zugeschlagen, als ich eine Zehntelsekunde zu langsam war und mit dem gegnerischen Torwart zusammenstieß. Dabei habe ich mir das Schien- und Wadenbein gebrochen.

W wie Wandern
Nachdem ich ja jetzt ein bestimmtes Alter erreicht habe, ist es besser zu wandern als das schnelle Spiel mit dem Ball zu spielen.

Z wie Zufriedenheit
Zufriedenheit ist ein Zustand, den man erst im Alter richtig definieren kann. Ich bin zufrieden.