72 Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Preisschafkopf-Turnier in Eichel

von links: Rolf Diehm, Lukas Götzelmann (Platz 2), Sieger Georg Diehm, Susanne Klopf (Platz 3), Egon Becker und Matthias Horn

Zu einem vollen Erfolg für Organisatoren wie Teilnehmer(innen) wurde das Preisschafkopf-Turnier am Samstag (21. Oktober) in den Gemeinschaftsräumen der Eichler Vereine. Die ausgelobten Geldpreise (100, 75 und 50 Euro) gingen an Georg Diehm (Platz 1 mit 475 Punkten), Lukas Götzelmann (Platz 2 mit 380 Punkten) und Susanne Klopf (Platz 3 mit 285 Punkten). Die Organisatoren Egon Becker, Rolf Diehm und Matthias Horn überreichten aber nicht nur an dieses „Top-Trio“ Urkunden und (Geld-)Umschläge, sondern bedachten auch die in der Siegerliste folgenden 37 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Sachpreisen.

Alles in allem 72 Kartenspielerinnen und -spieler zwischen 15 und knapp 80 Jahren hatten sich zu dem Preisschafkopf-Turnier angemeldet – und waren (bis auf einen, der sich ein wenig verfahren hatte) auch alle pünktlich im „Spiellokal“ eingetroffen. Die Spielerinnen und Spieler kamen unter anderem aus Lohr, Hettstadt, aus dem Raum Buchen, Aschaffenburg und einer kam sogar extra aus Bad Orb. Die sechs teilnehmenden Frauen erhielten allein für ihre Teilnahme ein kleines Präsent.

Die Teilnehmerzahl für das Turnier in Eichel war auch deshalb beachtlich, weil es seit rund 35 Jahren kein solches Preisschafkopf-Turnier mehr in „Ächl“ gegeben hatte – und zeitgleich in Neunkirchen ebenfalls ein solches Turnier stattfand. „Mit der Resonanz auf dieses Turnier hier in Eichel können wir sehr zufrieden sein“, sagte Egon Becker im Anschluss an die Veranstaltung, die auch den Auftakt bildete für die „Preisschafkopf-Turnier-Saison“, die für gewöhnlich in den „Schlechtwetter-Monaten“ stattfindet. Das nächste in Wertheim und Umgebung findet bereits am Montag, 30. Oktober, in Reicholzheim statt.

Gespielt wurden in Eichel in einer ersten Runde 30 Spiele, danach wurden die Plätze neu verteilt. Etwas in die Länge gezogen hat sich aufgrund eines Computer-Problems die Ermittlung der Sieger, doch das störte die wenigsten Anwesenden, die die Zeit bis zur Bekanntgabe sinnvoll überbrückten, indem sie an vielen Tischen einfach so weiter Karten „klopften“. Punktbester FC’ler an diesem Abend war übrigens Kurt Merkert, der mit 275 Punkten denkbar knapp einen „Podestplatz“ verpasste.

Das „Reizvolle“ an solchen Preisschafkopf-Turnieren ist für Egon Becker, dass man dabei „so nette Leute kennenlernt und mit ihnen zu 99,9 Prozent gute Unterhaltungen hat“. Auch deshalb organisiert Becker gerne solche Veranstaltungen, und „so lange ich gesund bin, mache ich das auch gerne“. Nachdem Matthias Horn, unter anderem Hauptkassier beim FCE, schon lange darum gebeten hatte, organisierte er nun auch das Turnier in Eichel und wird das nächste für den Tennis- und Ski-Club (TSC) Gelb-Blau Wertheim realisieren.

Die gelungene Veranstaltung in Eichel – die Gemeinschaftsräume bieten dazu, wie zu sehen war, ideale Bedingungen – lässt hoffen, dass Becker auch für den FCE mal wieder ein solches Turnier auf die Beine stellt.

„Das Essen ist auch sehr gelobt worden, so etwas kriegt man zu solchen Preisen normalerweise nicht. Das ist sehr gut angenommen worden, auch weil die Preise dafür gestimmt haben“, gab Becker schließlich noch die Meinung vieler Teilnehmerinnen und Teilnehmer wider, die an dem Abend sämtliche Käse-Laugen- und Schinken-Stangen „verputzt“ hatten (die von Leon Hommer und Christiane Busch vorbereitet worden waren) und auch „getränke-technisch“ bestens versorgt waren. Als Bedienungen waren an dem Abend seitens des FCE Johannes und Christoph Diehm unterwegs, an der Theke eingeteilt waren Peter Neff und Uwe Bauer, denen Stella Horn ein wertvolle, freiwillige Hilfe war.

Bericht von Thilo Winkelmann in der Wertheimer Zeitung (Ausgabe 23. Oktober 2017)