Historischer TippKick-Turniersieg der Wiebelbacher Füchse

Mario Kinzel hat mit seinem Team „Wiebelbacher Füchse“ am Montag (26. Dezember) erstmals das „Ächler TippKick-Turnier“ gewonnen. Im Finale gegen den Titelverteidiger „Fighters Ächl Süd“ (Kai Grottenthaler) setzte sich der „Held von Höpfingen“ nach einem 1:1 zur Pause noch deutlich mit 5:2 Toren durch. Historisch ist Kinzels Triumph deshalb, weil erstmals seit der Premierenveranstaltung (1980) der Turniersieg wieder mal an einen Teilnehmer ging, der seinen Wohnsitz nicht in Eichel oder Hofgarten hat. Dritter wurden die „Ächler Eisbären“ (Lars Grottenthaler) nach einem 10:3 (1:2) im „kleinen Finale“ gegen die „Ächl Kings“ (Thorsten Merkert). Die Torjäger-Trophäe ging an Holger Horn, der mit seinem Team „AC Milano Eichel“ alles in allem 87 Treffer erzielte. Mit nur 16 Spielern hatte das diesjährige Turnier so wenige Teilnehmer wie nur 1992, darunter mit Borussia Eichel (Hannes Horn) ein Neuling. In 62 Spielen fielen 723 Tore, das entspricht einem Schnitt von 11,7 Treffern pro Spiel.

Modus:
Aus den vier Vierergruppen in der Vorrunde qualifizierten sich jeweils die ersten Drei für die Zwischenrunde. Aus den beiden sechsköpfigen Zwischenrundengruppen qualifizierten sich die ersten Zwei für das Halbfinale.

Vorrunde, Gruppe A

Sehr spannend ging es in Gruppe A zu. Im Nachhinein das entscheidende Spiel war der 10:4-Sieg der Ächler Eisbären (Lars Grottenthaler) gegen die Spvgg Ächl Beach (Manuel Münkel), die dadurch überraschend nach der Vorrunde die Segel streichen mussten. Finito La Spezia (Ralf Gruber) und Hand Gottes (Szymon Piechowiak) machten die beiden ersten Plätze unter sich aus.

Höchster Sieg und torreichstes Spiel: Ächler Eisbären - Ächl Beach 10:4.

1.

Finito La Spezia

18:14

6

2.

Hand Gottes

12:11

6

3.

Ächler Eisbären

17:16

3

4.

Spvgg Ächl Beach

13:19

3

Vorrunde, Gruppe B

Recht ausgeglichen war auch die Gruppe B, in der es mit der Ausnahme eines deutlichen Sieges immer knapp zuging. Ein mögliches Novum in der Turniergeschichte war das sieglose Weiterkommen von "Go for it, Goretzka" (Uwe Bauer), der dreimal remis spielte. Durch das 3:3 gegen "Go for it" verpasste Auenland (Benjamin Böttcher) am letzten Spieltag nur knapp den nötigen Sieg. Über den ersten Platz durfte sich der Bomber (Marcel Merkert) freuen, der vor dem 1. FC Torhagel (Mathias Kurz) landete.

Höchster Sieg: Torhagel - Auenland 6:2; Torreichstes Spiel: Go for it, Goretzka - Bomber 5:5, Torhagel - Bomber 4:6.

1.

Bomber

14:11

7

2.

1. FC Torhagel

13:11

4

3.

Go for it, Goretzka

11:11

3

4.

Auenland

7:12

1

Vorrunde, Gruppe C

Als einziges Team holten die "Ächl Kings" (Thorsten Merkert) in der Vorrunde die maximale Punkteausbeute. Sie verwiesen Borussia International (Steffen Merkert) und Vorjahressieger Fighters Ächl Süd (Kai Grottenthaler) auf die Plätze. In jedem Spiel einen Treffer erzielte "Sturm Hessen" (Julian Piechowiak).

Höchster Sieg: Borussia International - Sturm Hessen 10:1; Torreichstes Spiel: Kings - Borussia International 9:7.

1.

Ächl Kings

21:12

9

2.

Borussia International

25:14

6

3.

Fighters Ächl Süd

14:14

3

4.

Sturm Hessen

3:23

0

Vorrunde, Gruppe D

Bereits in der Vorrunde zeigte der spätere Turniersieger sein Können. Die "Wiebelbacher Füchse" (Mario Kinzel) blieben ungeschlagen und landeten vor den "Red Kangaroos" (Benjamin Gans). Dritter wurde Alt-Meister "AC Milano Eichel" (Holger Horn), das den höchsten Tagessieg feiern durfte. Bei seinem Debüt schoss Borussia Eichel (Hannes Horn) 6 Tore.

Höchster Sieg und torreichstes Spiel: Milano - Borussia Eichel 15:2.

1.

Wiebelbacher Füchse

23:9

7

2.

Red Kangaroos

14:15

6

3.

AC Milano Eichel

28:16

4

4.

Borussia Eichel

6:31

0

 

Zwischenrunde, Gruppe 1

Spannend bis zum Schluss war die Zwischenrundengruppe 1. Einzig die Fighters standen bereits vor dem letzten Spieltag als Gruppensieger fest, verloren dann gegen die "Hand Gottes" mit 4:6. Dieser Sieg genügte der Hand allerdings nicht zum Halbfinaleinzug, da die Wiebelbacher Füchse trotz der 3:4-Niederlage im direkten Duell punktgleich doch noch vor der Hand Gottes blieben. Enttäuschend verlief die Zwischenrunde für AC Milano, das bereits vor dem letzten Spieltag ausgeschieden war. Knapp am Halbfinale vorbeigeschrammt ist der 1. FC Torhagel, dem am letzten Spieltag ein Sieg gegen die Füchse gereicht hätte, aber mit 3:4 unterlag.

Höchster Sieg und torreichstes Spiel: Milano - Bomber 16:5.

1.

Fighters Ächl Süd

39:33

10

2.

Wiebelbacher Füchse

33:31

9

3.

Hand Gottes

26:32

9

4.

AC Milano Eichel

50:36

7

5.

1. FC Torhagel

32:33

6

6.

Bomber

32:47

3

Zwischenrunde, Gruppe 2:

Sehr ausgeglichen war auch die zweite Zwischenrundengruppe, in der sich die Kings und die Eisbären letztlich durchsetzen konnten. Die Kings marschierten nach der Auftaktniederlage souverän durch, die Eisbären sicherten sich dank eines starken Endspurts (drei Siege) noch den zweiten Platz. Der mit zwei Siegen gestarteten Finito La Spezia ging dagegen am Ende die Puste aus, während "Go for it, Goretzka" am letzten Spieltag den klaren Sieg gegen die Kings verpasste (6:10). Auf den hinteren Plätzen landeten Borussia International und die Red Kangaroos.

Höchster Sieg: Eisbären - Finito 11:6; Torreichstes Spiel: Kangaroos - Kings 8:12.

1.

Ächl Kings

40:29

12

2.

Ächler Eisbären

42:30

10

3.

Finito La Spezia

27:26

7

4.

Go for it, Goretzka

25:35

6

5.

Borussia International

21:26

5

6.

Red Kangaroos

24:33

3

 

Halbfinale

Ein Herzschlag-Halbfinale und eine klare Angelegenheit sahen die verbliebenen Zuschauer in der Vorschlussrunde: Zwischen den Fighters Ächl Süd und den Ächler Eisbären entwickelte sich im Bruderduell ein Schlagabtausch mit vielen Führungswechseln, den letztlich die Fighters nach Verlängerung für sich entscheiden konnten. Im zweiten Halbfinale dominierten die Wiebelbacher Füchse gegen den Vor-Vorjahres-Sieger Ächl Kings und siegten klar und deutlich mit 9:2.

Fighters Ächl Süd - Ächler Eisbären

10:9 n.V.

(6:6; 3:3)

Wiebelbacher Füchse - Ächl Kings

9:2

(5:2)

 

Platzierungsspiele:

Spiel um Platz 11:   Bomber - Red Kangaroos                                4:5 (2:3)

Spiel um Platz 9:      1. FC Torhagel - Borussia International           5:2 (3:2)

Spiel um Platz 7:      AC Milano Eichel - Go for it, Goretzka              9:8 nach Golden Goal (8:8; 5;5)

Spiel um Platz 5:     Hand Gottes - Finito La Spezia                         4:6 (1:4)                    

Spiel um Platz 3:      Ächler Eisbären - Ächl Kings                           10:3 (1:2)

 

Finale

Im Endspiel standen sich mit den Wiebelbacher Füchsen (2013) und den Fighters Ächl Süd (2003, 2005, 2015) zwei finalerfahrene Teams gegenüber. Dabei taten sich beide Teams schwer mit dem Toreschießen bzw. hatten starke Abwehrreihen und Torhüter vorzuweisen. Nach dem 1:1-Halbzeitstand zogen die Füchse gegen den Vorjahressieger aber schnell davon und gewannen das Finale mit 5:2 - so wenige Treffer waren bisher nur im Finale von 1990 gefallen. Nach den Plätzen 2, 6 und 3 holten die Füchse letztlich ungefährdet erstmals in ihrer Mannschaftsgeschichte den Titel.

 

Torschützenkönig

Mit 87 Treffern in 9 Spielen wurde AC Milano Eichel zum 15. Mal Torschützenkönig.

 

Die bisherigen Sieger

Ralf Gruber und Holger Horn (beide 7), Uwe Bauer (4), Thomas Herma, Matthias Horn (beide 3), Joachim Fleischer, Matthias Fleischer, Lars Grottenthaler (alle 2), Uwe Albert, Kai Grottenthaler, Rüdiger Hampe, Mario Kinzel, Thorsten Merkert, Stefan Pfisterer, Frank Seite (alle 1).

 

Endplatzierung 2016

  1. Wiebelbacher Füchse (Mario Kinzel)
  2. Fighters Ächl Süd (Kai Grottenthaler)
  3. Ächler Eisbären (Lars Grottenthaler)
  4. Ächl Kings (Thorsten Merkert)
  5. Hand Gottes (Szymon Piechowiak)
  6. Finito La Spezia (Ralf Gruber)
  7. AC Milano Eichel (Holger Horn)
  8. Go for it, Goretzka (Uwe Bauer)
  9. 1. FC Torhagel (Matthias Kurz)
  10. Borussia International (Steffen Merkert)
  11. Red Kangaroos (Benjamin Gans)
  12. Bomber (Marcel Merkert)
  13. Spvgg Ächl Beach (Manuel Münkel)
  14. Auenland (Benjamin Böttcher)
  15. Sturm Hessen (Julian Piechowiak)
  16. Borussia Eichel (Hannes Horn)